Kaffeesatzkomposit


In diesem Projekt wurde Kaffeesatz als Ausgangsstoff für die Entwicklung eines biobasierten Kompositmaterials die Entwicklung eines biobasierten Kompositmaterials verwendet. Ziel war es, experimentell zu untersuchen, wie verwendet. Ziel war es, experimentell zu untersuchen, wie sich durch unterschiedliche Formulierungen, Zusätze und sich durch unterschiedliche Formulierungen, Zusätze und Trocknungsverfahren ein formbares, potenziell gestaltbares Trocknungsverfahren ein formbares, potenziell gestaltbares Material herstellen lässt. Die Arbeit bewegt sich an der Material herstellen lässt. Die Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Materialforschung, Produktdesign und Schnittstelle von Materialforschung, Produktdesign und Nachhaltigkeit.

Prozess

Der Kaffeesatz wurde getrocknet und gesiebt, dann mit natürlichen Zuschlagstoffen vermischt. Die Masse wurde in Formen gefüllt, gepresst und entweder an der Luft oder im Ofen getrocknet. In einem iterativen Prozess wurden Mischverhältnisse und Trocknungszeiten variiert und unterschiedliche Komponenten hinzugefügt. So entstanden Materialproben mit ganz unterschiedlichen Qualitäten – von brüchig über gummiartig bis hin zu formstabil. Geruch, Textur und Farbe blieben dabei stets vom Kaffeesatz geprägt.




Fazit

Das Experimentieren mit Kaffeesatz-Kompositen hat gezeigt, wie viel Potenzial in Reststoffen steckt – sowohl funktional als auch gestalterisch. Nicht jede Rezeptur führte zu brauchbaren Ergebnissen, doch die Vielfalt der Möglichkeiten legt nahe, dass weitere Optimierungen und Anwendungen denkbar sind. Die Arbeit versteht sich als Impuls, Alltagsstoffe anders zu denken und in zukunftsfähige Designprozesse zu integrieren.